Prozesse zur Bilanzbereinigung

Prozessmassnahme - Sich selbst verstehen

Der Blick ins eigene Herz
Als Autor dieser Internetseite komme ich nicht darum herum, meine eigene Firmen-Geschichte und das Bewertungs-resultat meiner LEBENS-BILANZ offen zu legen. Es wäre fatal, wenn ich dem Leser dieser Seiten den Eindruck hinterlassen würde, ich sei ein WASSER-Prediger und würde für mich genüsslich WEIN trinken.

Die Bibel (der schriflich vorliegende REICH GOTTES STANDARD) erklärt uns Menschen in Bildern und Geschichten, wie wir Menschen "ticken". Eines der wichtigsten Bilder für uns Menschen, ist die Geschichte des Volkes Israel. So wie dieses Volk sich in der Beziehung zu Gott verhalten hat (und noch tut), ist ein Abbild des Menschlichen Herzens.

Was ist das menschliche Herz. Was sagt die Bibel darüber:

Markus 7:18-23
Und ER (JESUS CHRISTUS)  sprach zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig? Merket ihr nicht, dass alles, was von aussen in den Menschen hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann? Denn es geht nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und wird auf dem natürlichen Wege, der alle Speisen reinigt, ausgeschieden. ER sprach aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen.

Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen hervor die bösen Gedanken,
Unzucht, Mord, Diebstahl, Ehebruch, Geiz,
Bosheit, Betrug, Üppigkeit, Neid,
Lästerung, Hoffart, Unvernunft. 

All dies Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.

1. Mose 6:5-6
Als aber der HERR sah, dass des Menschen Bosheit sehr gross war auf Erden und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse allezeit, da reute es den HERRN, dass er den Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen.

Was haben wir Menschen über das eigene Herz erkannt:?


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Das in sich verkrümmte Herz

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Wenn der Mensch seine "Verkrümmtheit" einsieht, und sich auf die Suche macht, ein neues gesundes Herz zu erhalten, so ist das in jedem Fall von Gott gewirkt, dass er sucht. Es ist GNADE. 

Damit der Mensch sich auf die Suche begibt, muss er an sich selbst Leid erfahren. An diesem Punkt setzt die Geschichte der "Wüste" an, die auch das Volk Israel durchleben musste. Jeder Mensch erfährt sich selbst als in der "Wüste" unterwegs. Die Wüste als lebensfeindlicher Ort, wird zu Qual (Einsamkeit, Durst, Angst, Umwege, Todesgefahr, Fata Morgana). 

Gott als Herzenskenner des Menschen, wählt (im Bild des Volkes Israel) die Wüste als Test-Lebensform, um herauszufinden, wie der Glaube des Menschen an IHN beschaffen ist:

5. Mose 8:2-4
Gedenke auch des ganzen Weges, durch den der HERR, dein Gott, dich geleitet hat diese vierzig Jahre lang in der Wüste, dass er dich demütigte und versuchte, auf dass kundwürde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Er demütigte dich und liess dich hungern und speiste dich mit Manna, das weder du noch deine Väter gekannt hatten, um dir kundzutun, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern dass er von allem dem lebt, was aus dem Munde des HERRN geht. Deine Kleider sind nicht zerlumpt an dir, und deine Füsse sind nicht geschwollen diese vierzig Jahre lang.

Sogar JESUS CHRISTUS als der Sohn Gottes musste sich dem "Wüstentest" unterziehen. 

Matthäus 4:1-3
Darauf ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf dass er vom Teufel versucht würde. Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn hernach. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so ....

In der frühen Geschichte "Kirche" (ab 300-600 n. Chr) hat die "Wüste" eine sehr bedeutende Rolle eingenommen. Stichwort dazu sind die Wüstenväter.  

Zitat Wikipedia: Wüstenväter ist eine später aufgekommene Bezeichnung für frühchrist-liche Mönche, die seit dem späten 3. Jahrhundert – entweder einzeln als Eremit oder in Gruppen als Koinobiten – ein zurückgezogenes, durch Askese, Gebet und Arbeitbestimmtes Leben in den Wüsten Ägyptens und Syriens führten....

Mut zur Selbsterkenntnis - den Wüstenvätern abgeschaut:
Katherine Ceming, Kösel Verlag, 2013, ISBN 978-3-641-10795-6 (E-Book)

Wer sich in die Wüste aufmacht, begibt sich in den Raum der Extreme. In der religiösen Tradition des Alten Testaments ist sie der Ort der Verzweiflung, aber auch der Ort der Gottesbegegnung, der Ort der Besinnung und der Ort der Umkehr. Immer wieder zogen sich die Propheten und Seher aus der Gemeinschaft in die Einsamkeit der judäischen Wüste zurück, um dort Gott zu begegnen, um ihr Leben zu ordnen oder ihm eine neue Ausrichtung zu geben.



Erkenne ich die Tiefen meiner Seele?
ohne Bezug zu meinem Gott mir alles fehle!
Ich empfinde Verlorenheit, Hitze wegen meiner Seelennot,
nichts Schönes, nichts Heiles, nichts als nur Kot.

Wie ist das nur gekommen, ich bin gar nackt und krank.
Wie kam das, dass meine Seele ins Nichts versank?
Gottes Rufen habe ich überhört und ausgeschlagen,
jetzt muss ich mich als "Wüste" selber ertragen.

Leise höre ich Gott Deine Stimme meinen Namen rufen!
Du kennst mich auf all meinen vertrockneten Lebensstufen.
In dem Willen mich übergeben und mich fallen lassen,
dabei alles eigene Trachten verachten, ja hassen!

Wie soll das geschehen, lass es mich sehen!
Ich kann nur glauben, hoffen und flehen.                                     
A.B.


Die Botschaft der Wüste: Alles Grosse kommt aus der Stille. 
Karl-Heinz Fleckenstein, Tyrolia-Verlag 2016, ISBN 978-3-7022-3556-7 

Die Wüste steht in einer eigenartigen Spannung. Trotz Kargheit und Bedrohung, fasziniert sie seit jeher die Menschen, weil sie auf etwas Tieferes, Hintergründiges hinweist. Sie lädt (mich) ein, mjich selbst in ihrem Licht neu zu verstehen und "die Seele zu finden". 


Kellion (Zelle oder Kammer)
Kellion bezeichnet die Behausung des Mönches, einen kleinen Raum, den er für sich erbaut hat und in dem er normalwerweise die ganze Zeit über bleibt. Dort sitzt er betend und meditierend. Dort arbeitet er auch. Der Mönch kann alles tun. Er braucht keine Askese zu üben. Er brauch auch nicht zu beten, wenn er nur in seinem Kellion bleibt. Dann wird sich in ihm etwas verwandeln, dann wird er innerlich in Ordnung kommen. Er wird konfrontiert mit all dem inneren Chaos, das in ihm auftaucht. Und er verzichtet darauf davor fortzuleufen...

Der Mönch bleibt nicht in seiner Zelle sitzen, weil er sich für besser hält als die Menschen in der Welt. Vielmehr zieht er sich in sein Kellion zurück, um die Welt vor sich selbst zu schützen. Es ist eine Art geistiger Umweltschutz, den er da betreibt. Er entsorgt die Welt an der kleinen Stelle seines Kellions von Groll und Zorn und stiftet so ein Stück reinere Atmosphäre, eine Atmosphäre von Liebe und Barmherzigkeit.

Zitiert aus: "Der Himmel beginnt in dir"; das Wissen der Wüstenväter für heute; Anselm Grün.


Das Wissen der Wüstenväter für heute
Anselm Grün, HERDER 1994/2008, ISBN 978-3-451-06364-0

... die Wüstenväter laden uns ein, ohne Angst in alle Abgründe unserer Seele zu schauen, weil sie überzeugt sind, dass auch in der grössten Dunkheit das Licht JESU CHRISTI leuchtet. Die Wüstenväter ermutigen uns, in den heiligen Raum des Schweigens einzutreten. Dort wo Gott in uns wohnt, sind wir heil und ganz. Dort kann uns niemand verletzen. 


Nach nunmehr über 40 Jahren auf der Gottessuche, habe ich erst vor kurzer Zeit eingesehen, dass mein Herz so tief "verkrümmt" ist. Mit ist meine  innere "Wüste" bewusst geworden.  Aus diesen Erlebnissen heraus habe ich mich weiter mit dem Thema beschäftigt und Anleitung gesucht. Diesen Teil der frühen Kirche, war mir völlig fremd. Um so mehr habe ich darüber gestaunt und mich gewundert weshalb diese "Geschichte" in den Regalen unserer evangelikalen Bibliotheken verstaubt ist. 

Das war für mich auch der Auslöser selber eine "Wüstenwanderung" im "Heiligen Land" zu machen.  Im Jahr 2016 bin ich mit meiner Ehefrau zwei Wochen lang Teilstrecken in der Wüste Juda und Negev gewandert. Dabei gingen wir auf Wegen, die vor Jahrhunderten König David gegangen ist, oder JESUS CHRISTUS im Jordan getauft wurde, oder die Jünger auf dem See Genezaret gegen den Sturm gerudert haben. 

Diese Tage haben sich fest in der Seele eingegraben. 

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Reflektion
Wandern im Heiligen Land - 02.09. - 11.09.2016

Im Rückblick dieser Zeit wird das Bewusstsein immer stärker, auf den gleichen Pfaden gegangen zu sein, die auch JESUS CHRISTUS mit seinen Jüngern vor 2000 Jahren gegangen ist. Die Bibel benutzt Teile der  Schöpfung als Bilder zur visualisierung des Lebens.  Das Meer, die Berge, die Bäume und besonders die Wüste haben da ihren Platz erhalten. 

Die Wüste wird zum Glaubenstest für den Menschen

Die Wüste wird zum Bild meines eigenen Herzens, das aus der Versklavung der Sünde gerufen wird. Aus der Verbannung gerettet, auf den Weg gewiesen hin zum gelobten Land, dort wo Milch und Honig fliesst. Von dort weiter zur Heiligen Stadt Zion, dort wo Gott wohnt. So wie die „Geschichte“ des Abraham, Josef, Mose, David, Daniel, Petrus bis Paulus durch JESUS CHRISTUS geheiligt wurde, wird auch meine „Geschichte“ geheiligt.

Erkenne ich die Wege „meiner eigenen Wüste“?

Es ist ein Ort der das Leben bedroht. Hier wird Lebensdurst erfahren. Es ist aber auch der Ort wo die Quellen des Heils ihren Grund haben. 

Es reicht einmal davon zu trinken!

Über diese Wanderzeit habe ich eine "Reflektion" mit Bildern verfasst. Diese lässt sich wegen der Dateigrösser nicht "einbinden". Bei Interesse sende ich gerne ein Exemplar zum Studium.

Bitte einfach per Mail bestellen: alb.baum@bluewin.ch


Prozessmassnahme - Beten ohne Unterlass

Das Herzensgebet
Rüdiger Maschwitz, Kösel 2015, ISBN 978-3-641-18183-3 (E-Book)

Was ist Meditation? Kontemplation?

  • Mose hütete die Schafe seines Schwiegervaters.
  • Er hatte sich in die Wüste zurückgezogen, nachdem er einen Menschen im Zorn erschlagen hatte.
  • Er suchte die Stille.
  • Er wollte nicht entdeckt werden, er wollte seinen Frieden finden.
  • So zog er Tag für Tag hinaus.

Eines Tages sah er in der nahen Ferne einen Dornbusch, der brannte, ohne zu verbrennen. Er trat näher und hörte eine Stimme: »Mose, ziehe deine Schuhe aus, dieser Boden ist heilig.« Mose zog seine Schuhe aus und trat näher. Er fragte zurück: »Wer bist du? Wie ist dein Name?« Die Stimme antwortete: Ich bin – das ist mein Name und mein Wesen. Ich bin – da.

Ich werde da sein und ich war mit deinen Vorfahren. Ich bin – mit dir. Ich bin – in dir! 

Die göttliche Wirklichkeit verdeutlicht sich: Ich bin – das ist mein Name und mein Wesen. Gott ist absolute Präsenz, absolute Gegenwärtigkeit. Und jeder ist eingeladen, mit dieser absoluten Präsenz und absoluten Gegenwärtigkeit unterwegs zu sein und zu erfahren:

Ich bin – da. Ich bin – in dir. Ich bin – mit dir,
egal wie deine Biografie bisher ausgesehen hat.


Prozessmassnahme - Zeit mit Gott verbringen


Andachten von Oswald Chambers
Blaukreuz-Verlag, ISBN 978-3-941186-24-8

Mein Äusserstes für sein Höchstes, der Klassiker der christlichen Andachtsliteratur, ist nun völlig neu überarbeitet und in die moderne Sprache übertragen worden. Klare, wegweisende Worte führen Sie jeden Tag in die persönliche Stille und bringen IHnen wesentliche Inhalte des Wortes Gottes näher. 365 Andachten, die Mut machen, Grosses von Gott zu erwarten. Ein Andachtsbuch voll tiefer geistlicher Einsichten und lebensverändernder Perspektiven.

Diese kurze Buchrezension kann ich als Autor dieser Internetseite aus eigene Erfahrung bestätigen. Während ca 3 Jahren habe ich mich, neben der Bibel, fast nur noch mit diesen Texten "auseinandergesetzt". Meine "Rechtgläubigkeit", die ich mir jahrelang antrainiert habe, wurde mir mit diesen Andachten  "abgegrabent". Noch heute begleiten mich diese Aussagen, die Oswald Chambers als Bibellehrer seinen Studenten (Leute die in die Mission gehen wollten) vorgetragen hat. Er selber hat diese Buch nicht geschrieben. Es war seine Frau, die seine "Vorlesungen" stenographiert hat. Nach seinem Tod hat seine Frau die Initiative, ihre stenographieren Texte als Buch herauszugeben. Oswald Chambers hat erkannt, dass es nicht die "Lehre" ist, die einen tiefen Glauben wachsen lässt, sondern die Beziehung zu JESUS CHRISTUS.,


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Chambers-Zitate: nach eigenen Themen sortiert

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Philokalie 
heisst "Liebe zum Schönen". Gemeint ist hier das bekannteste Werk mystischer Literatur aus der Ostkirche. Es wurde im 18. Jahrhundert von einem Mönch auf dem Berg Athos aus mittelalterlichen Texten zusammengestellt. Ein Handbuch des Gebets für die Klöster
und für das Handeln inmitten der Welt.

Patmos Verlag 2013: ISBN: 978-3-8436-0481-9

Eine "Kostprobe" ist via Blog zu finden


Prozessmassnahme - Einsamkeit üben


Ein Haus der Stille - 10 Minuten ab der Autobahn (Ausfahrt 46)

Wir wollen die Entschleunigung lernen zusammen mit Menschen, die das auch mit uns lernen wollen. 

Diese eigenen "Wüstenwege" die ich rückblickend über mehr als  40 Jahre überschauen kann, zeigen mir ein Mangel an Nähe zu Gott. Es ist nicht das Tun, das die Beziehung fördert, sondern das Sein. (Lukas 10,39 - Maria wählt das gute Teil).  Ich muss lernen vor Jesus (zu seinen Füssen) zu sein. Dazu braucht es Orte der Ruhe. Diese lassen sich nicht immer leicht finden. Als Ehepaar ist es unser Wunsch  einen solchen Ruheort zu schaffen und für Menschen, die ebenso suchend sind,  offen zu halten. 

Unserere Wohnsituation - wir leben in der Landwirtschaftszone am Waldrand - im oberaargauischen Dorf Vordemwald. Das ehemalige Bauernhaus bietet mehrere Möglichkeiten sich in einer  "Kammer" (Kellion) zurückzuziehen. 

Eine Zweizimmerwohnung mit WC/Dusche und Küche steht für längere Aufenthalte bereit. Eine Belegung von maximal zwei Personen ist für eine solche Einkehrzeit angemessen. 




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Ruheort - Rütiweg 10

Kontakt: Albert und Lydia Baumann- - CH 4803 Vordemwald
+41 62 751 25 88 - +41 79 300 05 82 - E-Mail alb.baum@bluewin.ch

2-Zimmerwohnung - 2. Stock, mit Küche, WC/Dusche, W-LAN
1-2 Personen  - (Nichtraucherhaus)
Frühstück 
​Reservation mit Vorlaufzeit von 14 Tagen