Lebensbilanz

  Wie möchte ich geworden sein, wenn ich gewesen bin?

Im dritten Lebensabschnitt haben wir Menschen die Gelegenheit darüber nachzudenken und zu analysieren, was Zählbares bleibt, wenn die Lebensspanne sich dem Ende zu bewegt. 

Mein Herz, mein Raum, mein Sein, ist mein.

Freiheit ist mir gewährt, das ist fein.

Mein Entscheid ist's, wer in mir wohnt;

ist's Gott oder mein Selbst das in mir trohnt!

​​​​​​​Schau in die Tiefe
deines Herzens,

schau in dein Innerstes,
und frage dich:

Hast du ein Herz,
das etwas Grosses sucht


oder ein Herz, ruhig gestellt
​​​​​​​von den Dingen?

An meine  Türe es klopft
geduldig und  lebenslang!


Lieblich, ernst, sanft,
fragend ist der Klang.


Der mich kennt, Der mich liebt,
möcht' Einlass erhalten;


um Fest zu feiern mit mir
das Liebesmahl gestalten. 


Als ehemaliger Treuhänder möchte ich gegenüber meinen Mitmenschen - anhand der eigenen Erfahrung -  einen möglichen STANDARD vorstellen, unter welchem die Analyse ein verlässliches Ergebnis zeigt.
Beim REICH-GOTTES-STANDARD sind nicht mehr Geldwerte (Mammon) wichtig, sondern es wird die Gesundheit der Seele in den Blick genommen.  Diese Bewertung steht unter der Frage "...was will ein Mensch als Lösegeld für seine Seele geben?".  ​​​​​​​
Entspricht meine LEBENSBILANZ dem STANDARD des Reich Gottes?
​​​​​​​Will ich das überhaupt?
Dass ich für den Himmel passend bin?
Es ist jedem Leser selber überlassen, seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen, und diese auf das eigene Leben anzuwenden. Es könnte aus dieser Analyse die Erkenntnis wachsen,  der eigene "Unternehmenswert" zeige gegen den Wert 0.00.
Bilanz I (wie eine gesunde Firma "aufgestellt" ist)
ist eine normale Bilanz, so wie sie bei einer gut geführten Firma aussehen könnte. Diese Beispiel soll helfen ein Ahnung von einem "finanziell guten" Geschäft zu bekommen: so wie es in unserem Wirtschaftsleben (KMU) angestrebt wird. ​​​​​​​
Bilanz II (entspricht einer ICH-AG) 
Zeigt die Bewertung eines Herzens, das ohne Gott (von Gott los) lebt. Die inneren Werte eines solchen Menschenlebens werden so dargestellt, wie in einer Firma. Die Zahlen-verhältnisse drücken die Lebensart, den Lebeninshalt, die Lebensziele aus. 
Bilanz III
stellt das Gegenteil von Bilanz II dar. Das Herz (der Wille)  dieser "Firma" hat dem Schöpfer Gott die Vollmacht zur "Geschäftsführung" übergeben. Diese Firma wird nun kontinuierlich (bis ans Lebensende) umgebaut, so dass diese dem STANDARD entspricht.  Das Bilanzbild dieser Lebensart zeigt, wie sich ein Menschenherz verändern kann, unter dem Einfluss des Himmlischen Vaters.  Es ist derjenige STANDARD der im Reich Gottes die Norm ist. Das wunderbare daran - man spricht von Gnade - ist, dass Gott eher auf die Sehnsucht achtet, die ein Mensch dazu antreibt, dem Standard entsprechen zu können, als dass der Mensch von sich erwartet, er könnte den STANDARD erreichen.